Seit 1979

Vier Brackenheimer, eine Schnapsidee.

1978 wird Brackenheim Partnerstadt von Charnay les Macon im Burgund. Eine Brackenheimer Delegation fährt hin und wird in die dortige Confrérie des Vignerons de Saint-Vincent aufgenommen. Auf der Heimfahrt 1979 steht der Gedanke im Raum: Wenn die das haben, braucht die Weinstadt Brackenheim das auch. Ein Jahr später, zur 700-Jahr-Feier der Stadt, wird die Weinbruderschaft St. Vincenz gegründet. Ohne Präsident, dafür mit Ordensmeister.

Terrassierter Weinberg mit einem Pavillon auf der Anhöhe

Tradition trifft Moderne.
Wir lieben den Wein. Aber genauso die Menschen, mit denen wir ihn trinken.

Leitsatz der Weinbruderschaft

Wir sind kein Verein für Sommeliers. Wir sind ein Verein für Leute, die Wein als Ausrede nehmen, sich zu treffen, und dabei zufällig viel über Wein lernen. Mit gutem Essen. Mit Freundschaft. Mit einem leichten Augenzwinkern.

Was war wann

Unsere Geschichte, in Etappen.

Ein Verein lebt von seinen Geschichten. Hier die wichtigsten Stationen, von der Gründung bis heute.

Die Idee auf der Heimfahrt

Auf der Heimfahrt von Charnay wird die Idee einer Brackenheimer Weinbruderschaft geboren.

1979

Gründungskonvent zur 700-Jahr-Feier

Anlässlich der 700-Jahr-Feier der Stadt Brackenheim wird bei einem feierlichen Gründungskonvent die Weinbruderschaft St. Vincenz zu Brackenheim aus der Taufe gehoben. Erster Ordensmeister wird Harro Schiz.

1980

Eintrag ins Vereinsregister

Aus dem informellen Kreis wird ein eingetragener Verein.

1988

Weingala im Bürgerzentrum

Große Weingala im Bürgerzentrum, unter den Gästen der Adler Botenheim, Graf Neipperg und der Geschäftsführer des Badischen Weinbauverbands.

1990

Ein prominentes Ehrenmitglied

Der damalige russische Landwirtschaftsminister wird zum Ehrenmitglied ernannt.

1995

40 Jahre, und Pause

Pandemie. Das Stiftungsfest fällt aus, erstmals seit der Gründung. Stattdessen werden im Sommer kleine Weinrunden im Garten organisiert, mit Abstand, dafür mit umso mehr Gesprächsstoff.

2020

Jüngste Mitglieder seit Jahrzehnten

Sieben neue Mitglieder unter 40 treten bei. Der Altersschnitt im Verein sinkt zum ersten Mal seit zehn Jahren. Erstes Treffen mit Co-Working-Charakter: Wein-Fachsimpeln am Mittwochabend.

2024

Eigene Website

Nach Jahrzehnten auf Mund-zu-Mund-Werbung und Plakaten in der Stadtbibliothek geht der Verein online. Bei der Gelegenheit modernisiert sich das Logo, der Schutzpatron bleibt, das Schmuckwerk wird schlanker.

2026

Was Leute oft fragen

Über uns, ehrlich beantwortet.

Historisch. Der Begriff geht auf mittelalterliche Wein-Zünfte zurück und war 1980 selbstverständlich. Eine Umbenennung wäre möglich, aber im Verein gilt der Name als gewachsenes Erkennungsmerkmal, und alle Frauen die wir gefragt haben fanden es schöner, das Wort zu öffnen statt es zu ersetzen. Wir sagen Weinbrüder und Weinschwestern und meinen beide gleichermaßen.

Eine Hymne nicht. Aber einen Trinkspruch zur Begrüßung jeder Veranstaltung, den lernst du beim ersten Mal kennen. Wir verraten ihn nicht hier, weil er ohne den Moment verloren geht.

Eingetragener Verein seit 1988. Volle Satzung, ordentliche Buchführung, Mitgliederversammlung im März, Vorstand für vier Jahre gewählt. Klingt trockener als es ist, die Versammlungen enden traditionell mit einer kleinen Weinprobe.

Wir sind eigenständig, aber befreundet. Einmal im Jahr machen wir eine gemeinsame Weinwanderung, mal organisiert von uns, mal von ihnen. Der Tonfall ist anders (sie sind etwas wissenschaftlicher), aber wir kommen super klar.

Das nächste Kapitel schreibt sich gerade.

Komm zum nächsten Event vorbei, lern uns kennen, und vielleicht schreibst du am Ende mit. Wir sind kein Verein, der ständig wirbt. Aber wenn du den Verein magst, freuen wir uns wenn du bleibst.